Maniok

Maniok ist ein weltweit beliebtes Nahrungsmittel, auch in Südamerika. Und wesentlicher Bestandteil der Brasilianischen Küche! Daher werde ich im Workshop „Traditionelle Brasilianische Küche“ am 18.03. über diese besondere Wurzel berichten und damit kochen. „Farinha de Mandioca“ heisst das Mehl aus der geriebenen Wurzel des Maniokstrauchs. Dieses grob gemahlene Maniokmehl wird dann in Öl geröstet (manchmal verwendet man auch Butter). Daraus entsteht die Farofa. Das ist ein Hauptelement der Traditionellen Brasilianischen Küche. Zu fast jedem Hauptgericht ist „Farofa“ mit dabei. Doch Farofa gibt es nicht nur aus Mainokmel, sondern auch Maismehl. Dann heisst es „Farofa de Milho“. Es gibt sowohl bei Farofa de Milho als auch bei Farofa de Mandioca  unterschiedlichste Körnungen. Von ganz grob, flockig, bis hin zu Staubzuckerartig (Puderzucker in Deutschland). Die Staubzucker-artige Variante nennt mann dann nicht mehr Farinha sondern Tapiokamehl. In Brasilien wird Farofa gerne als Beilage zu Feijoada (Bohneneintopf) serviert, aber auch zu vielen anderen Gerichten. Dabei gibt es viele Variationen in der Zubereitung; u. a. kann man Zwiebeln, Knoblauch, verquirlte Eier, Oliven, Nüsse (besonders Cashewnüsse) oder Bananen (Farofa de Banana!) hinzufügen.

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