Frühjahrs-Detox mit Hibiskusblüten-Tee      

Hibiskusblütentee ist sehr gesund! Schon die alten Ägypter schätzten seine heilende Wirkung. Die Blüten dieses Strauches, der eigentlich aus den tropischen und subtropischen Gegenden kommt, enthalten neben Vitamin C sehr viele Pflanzenstoffe, die antioxidativ, antisklerotisch und blutdrucksenkend sind. Und gerade jetzt, in der Frühlingszeit, wo viele unter Müdigkeit klagen, hilft Malventee beim Entschlacken, Gewicht reduzieren, und beim Tanken neuer Energien für den Frühling!

Hibiskustee ist das Getränk mit den weltweit meisten Antioxidantien. Und diese chemischen Verbindungen wirken als Radikalfänger. Das heisst, sie „fangen“ schädliche Stoffe (Radikale) im Körper. Radikalfänger können den Alterungsprozess verlangsamen, sowie das Entstehen von Krankheiten verhindern. Hibiskustee enthält mehr Antioxidantien, als Grüner Tee! Dieser galt bis vor kurzem als „non plus ultra“ in Bezug auf die enthaltene Anzahl an Antioxidantien. Es gibt dazu eine Studie im Nutrition Journal. Hibiskusblütentee lindert Ekzeme, Krämpfe, Harn- und Gallenbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Verstopfungen und Erkältungen. Besonders  bei Bronchitis und Reizhusten kann der Hibiskus Abhilfe schaffen. Natürlich gilt auch hier, dass es bei der Linderung von Beschwerden immer auf alle Rahmenbedingungen ankommt. Hibiskusblütentee ist leider kein Allheilmittel. Das wurde noch nicht erfunden. Eine Ärztliche Beratung ist in allen Fällen empfohlen. Dennoch scheint sich der Genuss von Hibiskusblütentee nachweisbar positiv auf die Gesundheit auszuwirken. Und daher denke ich, dass es einen Versuch wert ist, mal selbst zu testen, wie man sich dabei fühlt, wenn man den roten Zaubertrank ein paar Tage zu sich genommen hat. Weiter unten findest Du mein Rezept für die Zubereitung eines Hibiskusblüten-Teegetränks.

Hibiskustee ist nicht dasselbe wie Malventee!
Oft wird Hibiskustee fälschlicherweise auf der Verpackung als „Roter Malventee“ bezeichnet. Das ist jedoch eine sehr ungenaue Bezeichnung, denn es könnten darin alle Pflanzen enthalten sein, die dem Begriff der Malvengewächse zuzuordnen sind – und dazu gehören ca. 4.3000 Arten!  Für meine Rezepte verwende ich den roten Hibiskus (Hibiscus Sabdariffa).

Der Aufguss aus Hibiskusblüten stärkt das Immunsystem, regt den Stoffwechsel an, wirkt entgiftend und hilft beim Abnehmen. Gerade jetzt, in der Jahreszeit wo viele Menschen unter Frühjahrsmüdigkeit leiden, hilft das sehr. Am besten nach dem Aufstehen gleich eine ungesüsste Tasse Tee trinken.  Den Tee kann man zum Frühstück aufkochen, und dann über den Tag verteilt einige Tassen trinken.

Richtige Zubereitung für den Tee
1 Liter Wasser am Herd erhitzen. Sobald die ersten Blasen aufsteigen, 2 Suppenlöffel mit getrockneten Hibiskusbüten in das Wasser geben. Herd ausschalten, Deckel auf den Topf geben und 5 bis maximal 10 Minuten ziehen lassen. Anschliessend abseihen. Nicht mehr erhitzen, um den therapeutischen Effekt der Pflanze nicht zu vermindern.

Hier ein Rezept für ein Hibiskusblütengetränk. Es wirkt  entwässernd und entschlackend:

Zutaten:

1 Kaffeetasse Hibiskusblütentee
6 Mittelgroße-Bio-Erdbeeren
3 Minze-Blätter
½ Glas Wasser (100 ml)

Dem Tee kann man nach Belieben die Fruchtmischung beimengen. Dazu Erdbeeren, Minze und Wasser im Mixer gut durchmischen und wer keine Stücke mag, sieben.

 

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